Presseberichte

Brita Schemskötter ist Sterbebegleiterin

Weil sie es einfach gerne macht

Von sich aus hätte sie sich wohl nicht gemeldet. "Man hat mich schon vorgewarnt, dass Sie kommen würden", sagt die Frau mit dem Kurzhaarschnitt lächelnd. Was sie tut, worüber die WN mit ihr sprechen wollen an diesem Nachmittag, das tut sie gern, sagt sie: bei Menschen sein in ihren letzten Tagen. Zuhören, reden. Berühren. Bis zum letzten Moment.

Brita Schemskötter (75) ist Sterbebegleiterin. Eine der ersten im Hospizverein, als er sich 1999 gründete.

Für den Lebenden taucht eine Frage schnell auf: Warum? Warum wagt sich ein Mensch von sich aus in die letzten Wochen und Tage eines anderen, von dem sicher ist, dass er sehr bald sterben wird? "Ich mache das einfach gerne", sagt Brita Schemskötter und legt den Kopf kurz etwas schief, als wolle sie damit ihre Überzeugung unterstreichen. Diese nahe Situation helfe dem Menschen, gebe viel zurück.

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