Presseberichte

Veranstaltung "Blicke hinter den Horizont – Impulse fürs Leben"

Der Hamburger Jörgen Bruhn (74), hat Germanistik, Theologie und Philosophie studiert und ist pensionierter Lehrer. Er gehört dem Kirchengemeinderat der ev.-luth. Hauptkirche St. Jacobi Hamburg an und befasst sich seit über 30 Jahren intensiv mit dem schwierigen und immer sehr kontrovers behandelten Thema „Nachtodererfahrungen“. 2009 schrieb er dazu das im Alsterverlag erschienene Buch „Blicke hinter den Horizont – Nahtoderlebnisse: Deutung –Bedeutung“. Der Autor ist mit den gesammelten Berichten vieler Menschen über entsprechende Erlebnisse, die sie meist am Rande ihres Todes hatten, unterwegs, um aus dem Tabu herauszuführen.

 

Am Donnerstag begrüßte Barbara Becker als Vorstandsmitglied des Hospizvereins Warendorf den medienerfahrenen Jörgen Bruhn mit der Bitte, den unerwartet zahlreichen Zuhörern im Haus der Familie seinen anderen Blick auf den Horizont des Todes näher zu bringen. Sein Vortrag war eingebettet in die einmonatige Vortragsreihe des Vereins „Weil Sterben Leben ist“, die mit einem besinnlichen liturgischen Abend in der Christuskirche am 21. November beendet wird.

 

Der Referent führte in das Thema mit einer Schilderung seiner Tante ein, die vor ihrem biologischen Tod und nach Reanimation aus dem zunächst festgestellten klinischen Tod sagte „ich war nur probetot, aber es war wunderbar“. Sie habe auf einem ungewöhnlich anziehenden Licht geschwebt und danach alle Angst vor dem Sterben verloren.
Derartige Erlebnisse würden, so Bruhn, von Naturwisschenschaftlern gern als
utopische und unrealistische Phantastereien verunglimpft. Doch sei auch in diesen Kreisen die Auffassung verbreitet, dass es viele Welten gebe. Dazu gehörten diese außerkörperlichen Erlebnisse. Selbst Ärzte sollen entsprechende Bestätigungen erbracht haben. Nahtoderlebnisse sind meistens gekennzeichnet von Begegnungen mit Lichtwesen und von Liebe und Sympathie getragen. Damit werde alles um den Tod herum erträglicher.

 

Zum Ende der Veranstaltung brachte ein Zuhörer seine Skepsis über den Wahrheitsgehalt der Erlebnisse zum Ausdruck. Bruhn bekannte, dass Vieles sich der Beweisbarkeit zwar entziehe und konkrete prüfbare Nachweise wie bei vielen naturwissenschaftlichen Theorien auch hier nicht möglich seien. Sein an die Zuhörer gerichtetes Schlusswort lautete: „Für mich ist es eine gute Erkenntnis, dass ich in Ihre Köpfe Fragezeichen gesetzt habe“.

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